Nicolas Mailänder - Im Zeichen des Edelweiss

BUCHTIPP

Nicholas Mailänder
Im Zeichen des Edelweiss - Die Geschichte Münchens als Bergsteigerstadt


München liegt nicht in den Bergen, gewiss. Und doch kommt es nicht von ungefähr, dass die Stadt immer schon als Bergsteigerstadt bezeichnet wird. Und das liegt nicht nur daran, dass man an Föhntagen vom Rathausturm oder von der Aussichtsplattform des Alten Peter die Bergkette zwischen Chiemgau und Allgäu bestaunen kann.

Vielmehr hat München schon bei der Früherschließung der Ostalpen eine wichtige Rolle gespielt. Aus München stammen zahlreiche prominente Alpinisten. Und München ist seit langem schon Hauptsitz des Deutschen Alpenvereins und des bemerkenswerten Alpinen Museums auf der Praterinsel.

Der Wahlmünchner Extrembergsteiger Nicholas Mailänder hat sich nun des aufwändigen Themas angenommen.

Auf über 400 Seiten beleuchtet er kenntnisreich die historischen, politischen, touristischen Aspekte der Bergsteigerstadt München. Er spannt dabei einen Bogen von 1788 bis heute – und er lässt auch nicht aus, dass der Alpenverein während der NS-Zeit keine ruhmreichen Kapitel geschrieben hat...

„Im Zeichen des Edelweiß – Die Geschichte Münchens als Bergsteigerstadt“ ist dabei aber nicht nur urbane Nabelschau. Das Buch ist interessant für alle, die sich zwischen Königsee und Bodensee für das Gebirge und das Bergsteigen begeistern können.


Nicholas Mailänder: „Im Zeichen des Edelweiss - Die Geschichte Münchens als Bergsteigerstadt."
416 Seiten, € 39,80.-
AS-Verlag, 2006